Philosophie



Tanja Wimmer,
 Restauratorin,
 Werkstatt für Schriftgutrestaurierung Papierrestaurierung

„So viel wie nötig, so wenig wie möglich.“

 

Dieser Leitsatz ist für eine verantwortungsvolle Restaurierung maßgeblich.

Die Originalsubstanz ist so weit wie möglich zu erhalten und die Eingriffe dürfen nur minimal sein. Dies erfordert einen sensiblen Umgang mit dem historischen Original und ein Abwägen, welche Restaurierungsschritte unbedingt notwendig sind.

 

Die Unternehmensgründung der Werkstatt für Schrifgutrestaurierung erfolgte 1999 durch mich als Inhaberin.

Meine Auftraggeber sind Bibliotheken, Archive, Museen, Sammlungen, Firmen und private Sammler.

Einige Projekte wurden von der KEK (Koordinierungsstelle für die Erhaltung des schriftlichen Kulturguts) und der Ernst-von-Siemens-Kunststifung gefördert.

 

Das Angebot erstreckt sich über die Restaurierung und Konservierung von z.B. Leder- und Pergamentbänden, aber auch Druckgrafiken, Zeichnungen und alle Arten von Papierobjekten. Ebenso gehören Urkunden aus Pergament mit Siegeln, die Festigung von Buchmalereien oder die Bearbeitung von archäologischen Bodenfunden aus Papier zu meinem Portfolio. Weitere Leistungen sind das Erstellen von Restaurierungskonzepten und Gutachten in der Bestandserhaltung, Beratungen, Seminare und IPM.

Ausführliche Informationen und das gesamte Angebot finden Sie unter den Rubriken Profil  und Beispiele.

 

Die Materialien, welche bei einer Restaurierung neu eingebracht werden, entsprechen den Anforderungen der einschlägigen DIN- und ISO-Normen. Zudem unterlaufen sie einer genauen Prüfung in der Werkstatt, hier erfolgt auch eine Zusammenarbeit mit angesehenen Restaurierungswerkstätten und Institutionen.

 

Die Teilnahme an Fortbildungen und Fachtagungen, die Mitgliedschaft bei den Berufsverbänden VDR und IADA sowie der rege Austausch mit Kolleg*innen sind für mich selbstverständlich, um den Anforderungen an eine wissenschaftlich fundierte und professionelle Restaurierung gerecht zu werden.

Seit einigen Jahren bin ich zudem in der Restauratorenliste Sachsen-Anhalt registriert. In Deutschland ist das Berufsbild von Restaurator*innen allgemein nicht gesetzlich geschützt, nur Sachsen-Anhalt bildet hier eine Ausnahme. In die Restauratorenliste werden nur Restaurator*innen mit Hochschulabschluss oder einem gleichwertigen Abschluss aufgenommen. Diese Qualifikation bildet das Fundament für eine fachgerechte und professionelle Restaurierung.